Am Freitag 6. September trafen sich die Leitenden vom Teenieclub Rainbow aus Ormalingen und vom Teenieclub Gelterkinden mit den 13 angemeldeten Jugendlichen für ein abenteuerliches Wochenende.
Der Abend begann gemütlich mit einem Znacht über dem Feuer, kleinen Spielen, Zeit fürs Plaudern und gemeinsamem Singen. In einer Andacht erlebten die Teilnehmenden, wie eine Frau aus Jericho gastfreundschaftlich zwei Kundschafter beherbergte. Da die Situation brenzlig war und die Kundschafter nicht
mehr durch die Stadt zurückgehen konnten, verhalf ihnen die Frau namens Rahab bei der Flucht aus der Stadt. Sie liess die Kundschafter an einem Seil über die Stadtmauer herunter. Das kostete die Kundschafter sicherlich viel Mut, sich aus dem Fenster abseilen zu lassen und einer ihnen fremden Person zu vertrauen. Und etwas sehr Ähnliches würde den Teilnehmenden am nächsten Tag auch blühen, aber davon wussten sie noch nichts. Nach der Andacht erhielten die Teilnehmenden eine Schoggibanane zum Dessert. Im Anschluss begaben sich alle zum Kirchgemeindezentrum. Dort richteten sie sich mit Mätteli und Schlafsack ein für die Übernachtung. Am nächsten Morgen bereiteten die Leitenden ein leckeres Frühstück für alle Teilnehmenden vor. Nach der Stärkung ging es ans Packen. Sportliche Kleidung und einen Helm, was das wohl für ein Programm geben mag? Mit den Autos fuhren alle zum Klettergebiet Pelzli bei Grellingen. Nach einem kurzen Fussmarsch erreichte die Gruppe den Kletterfelsen. Angeleitet von einem ausgebildeten SAC-Kletterleiter hatten die Teenies die Möglichkeit, sich über einen Felsvorsprung abseilen zu lassen. Nach den mutigen Schritten über die Kante, warteten 15 Meter abseilen im Überhang. Ein wahres Abenteuer. Zudem waren drei Kletterrouten in unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad vorbereitet, dass sowohl die Teilnehmenden als auch die Leitenden ihre Fähigkeiten im Felsklettern unter Beweis stellen konnten. Weiter gab es laufend verschiedene kleine Gruppenspiele, damit auch die Wartezeit nicht langweilig wurde. Der Tag verging schnell und bald war es Zeit, fürs zusammenpacken und zurückfahren. Zufrieden und mit vielen Eindrücken verabschiedeten sich die Teilnehmenden.
Verfasst: Martina Wyss, Sozialdiakonin i. A. Ref. Kirche Gelterkinden-Rickenbach-Tecknau

