Die reformierte Kirche war mit über 2’500 Jugendlichen am ersten reformierten Jugendfestival der
Deutschschweiz in Zürich-Oerlikon – auch eine Delegation aus Gelterkinden war mit dabei. Drei Tage lang wurde gefeiert, gesungen, getanzt, gebetet und gestaunt. Das Festival hat Brücken geschlagen – zwischen reformierter Tradition und jugendlichen Formen gelebten Glaubens.
Das Motto des REFINE 2025 lautete «Alles ist möglich» (Philipper 4,13) – und genau das war spürbar. «Das Festival hat gezeigt, dass reformierter Glaube Vielfalt aushält und in ihr Einheit sucht. Jede und jeder durfte glauben, zweifeln, feiern und still werden – ohne Zwang, aber mit viel Raum», sagt die Programmleitung. Künstler:innen und Bands zeigten sich solidarisch und liessen einander Raum. So entstand eine lebendige, respektvolle Atmosphäre – von der Regie über die Technik bis zu den Jugendlichen im Publikum.
Vom stillen Morgenimpuls bis zum HipHop-Gottesdienst: Das Programm spiegelte die ganze Bandbreite kirchlichen Lebens. 48 Workshops, 1600 Workshopplätze, Konzerte, Talks, ein Messebereich, eine Playzone, Gebete und kreative Aktionen füllten die Event-Hallen in Zürich-Oerlikon.
Inspiriert kehrten die Jugendlichen und ihre Begleitpersonen aus dem Baselbiet zurück in ihre Heimat. Wie kann man das, was man gesehen hat, in der eigenen Kirchgemeinde umsetzen? Viele Ideen für das ref-Jugium 26 – das reformierte Jugendfestival im Kanton Baselland – das am Wochenende vom 30./31 Mai in Gelterkinden stattfinden wird, wurden aus Zürich mitgenommen und werden nun das OK beschäftigen. Wer nichts verpassen will, muss sich das letzte Maiwochenende bereits jetzt gross in der Agenda eintragen oder sich direkt bei der reformierten Kirche Gelterkinden melden, denn eins ist gewiss: Es braucht viele Helfer und kreative Leute für ein solches Festival.
Katja Maier, Sozialdiakonin

